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Die Fragen, die wir am häufigsten per E-Mail und Kontaktformular bekommen — zur Wahl der Leuchte, Aufhängehöhe, Montage an verschiedenen Decken, Leuchtmitteln, Dimmen und Sicherheit. Kurze Antworten mit Link, falls Sie tiefer einsteigen möchten.
· Von Lichtbirne.de
Beginnen Sie mit der Aufgabe, nicht mit dem Design. Soll die Leuchte den ganzen Raum allgemein beleuchten, an einer bestimmten Stelle Arbeitslicht geben oder abends Stimmung schaffen? Steht die Aufgabe fest, ist die Hälfte der Leuchtentypen schon aussortiert. Wir stellen die Typen im Leuchten-Ratgeber vor.
Für ein normales Wohnzimmer empfehlen wir vier bis sechs Lichtpunkte — im Raum verteilt und auf getrennten Schaltern, damit Sie abends herunterregeln können. Eine Deckenleuchte allein gibt flaches Licht und dunkle Ecken, egal wie stark das Leuchtmittel ist.
Eine Pendelleuchte reicht bis etwa 180 cm Tischlänge. Ist der Tisch länger, ergeben zwei oder drei kleinere Pendel ein gleichmäßigeres Licht — oder eine Pendelleuchte für lange Esstische, die das mit einer einzigen Aufhängung löst. Verteilen Sie sie mit gleichem Abstand und bleiben Sie mindestens 30 cm von den Tischenden entfernt.
Über einem länglichen Esstisch: ein Durchmesser von etwa einem Drittel der Tischlänge und mindestens 25–30 cm Abstand zu jeder Tischkante. Als Deckenleuchte im Raum: Addieren Sie Länge und Breite des Raums in Metern und nehmen Sie die Zahl in Zentimetern als Durchmesser. Markieren Sie das Maß mit Klebeband, bevor Sie bestellen.
Oft ja – und es ist die günstigste Art, einer Leuchte einen neuen Look zu geben. Prüfen Sie, ob die Befestigung passt — Schirme werden an der Fassung, mit einem Ring oder an einem Schirmträger montiert — und ob der Schirm die Fassung vollständig abdeckt. Siehe Lampenschirme.
Unter anderem Halo Design, UMAGE, Nordlux, Nielsen Light, HiluX, LEDlife und Philips. Wir haben sie im Ratgeber zu Designleuchten und Marken einzeln beschrieben, die vollständige Liste finden Sie unter Marken.
60–70 cm, gemessen von der Tischplatte bis zur Unterkante der Leuchte — nicht vom Boden. Flacher Schirm und große Menschen: eher 60 cm. Großer oder schwerer Schirm: eher 70–75 cm. Hängen Sie sie auf und setzen Sie sich hin, bevor Sie das Kabel kürzen.
70–80 cm über der Arbeitsplatte. An einer Kücheninsel stehen Sie, also muss das Licht die ganze Fläche erreichen, ohne Sie zu blenden.
Halten Sie überall, wo man darunter hindurchgeht, mindestens 2,1 m Durchgangshöhe frei. Das entspricht etwa einer Türzarge. Bei niedriger Decke wählen Sie besser eine Deckenleuchte statt einer Pendelleuchte.
Viele Pendelleuchten haben eine feste Kabellänge. Entweder wählen Sie ein Modell mit langem Kabel, oder Sie verlängern mit Textilkabel in derselben Farbe. Die Verlängerung selbst und der Anschluss am Deckenauslass sind Arbeit für eine Elektrofachkraft, wenn die Leuchte fest angeschlossen ist.
Mittig über dem Tisch. Das Licht soll dorthin fallen, wofür der Tisch genutzt wird. Sitzt der Deckenauslass falsch, können Sie die Leuchte mit einem Haken und etwas zusätzlichem Kabel versetzen — oder die Elektrofachkraft den Auslass verlegen lassen, wenn ohnehin gestrichen wird.
Leuchten mit Stecker anschließen und Leuchtmittel wechseln können Sie selbst. Neue Leitungen verlegen, Auslässe setzen oder versetzen und Leuchten fest anschließen sind Arbeiten an der festen Elektroinstallation — die gehören in die Hände einer Elektrofachkraft bzw. eines eingetragenen Elektroinstallationsbetriebs. Auch den Anschluss am vorhandenen Deckenauslass überlassen Sie am sichersten der Fachkraft, im Bad und im Außenbereich ohnehin.
Gipskartonplatten tragen keine Leuchte. Suchen Sie die Lattung oder die Balken dahinter und schrauben Sie dort hinein. Treffen Sie kein Holz, brauchen Sie Hohlraumdübel — und wählen Sie immer einen Typ, der für das Gewicht der Leuchte mit reichlich Reserve zugelassen ist.
Holzwolle-Akustikplatten (etwa Troldtekt oder Heradesign) sind Akustikmaterial und nicht tragend. Befestigen Sie immer an der Unterkonstruktion dahinter, oder verwenden Sie Halterungen, die die Last verteilen. Bohren Sie mit niedriger Drehzahl und ohne Schlag, damit die Platte am Rand nicht ausbröselt. Ist die Leuchte schwer, lassen Sie einen Handwerker den Aufhängepunkt bestimmen.
Beton trägt alles, braucht aber Schlagbohrer und Betondübel. Achten Sie auf verdeckte Leitungen — nutzen Sie vor dem Bohren ein Ortungsgerät, besonders in Geschossdecken und im Bad.
Ja, aber das ist Sache der Elektrofachkraft. Lassen Sie die Lichtpunkte lieber auf mehrere Schalter verteilen statt auf einen — erst das ergibt einen Raum mit Licht in Ebenen statt einer einzelnen eingeschalteten Deckenleuchte.
Lesen Sie ihn auf dem alten Leuchtmittel oder in der Produktbeschreibung ab. E27 ist der große Schraubsockel, E14 der kleine, G9 ein kleiner Stiftsockel für 230 V und GU10 der Drehsockel in Spots. Wenn Sie unsicher sind, hilft Ihnen der Leuchtmittel-Finder weiter.
Das ist eine Wärmegrenze aus der Zeit, als alle Lampen Glühlampen waren. Eine LED-Lampe, die so hell ist wie eine alte 60-W-Glühlampe, verbraucht meist 7–9 W — Sie können also in einer Leuchte mit „max. 40 W“ durchaus mehr Licht bekommen. Überschreiten Sie die angegebene Wattzahl aber nie, auch nicht mit LED.
Für eine Pendelleuchte über dem Esstisch liegen die meisten mit 400 bis 800 Lumen richtig. Eine Tischleuchte kommt mit 200–400 Lumen aus. Die Wattzahl sagt bei LED nichts über die Helligkeit — achten Sie immer auf den Lumenwert.
2700 K ist warm und gemütlich und passt in Wohn- und Schlafzimmer. 3000 K ist etwas neutraler und wird oft in Küche und Bad eingesetzt. 4000 K gehört in Hauswirtschaftsraum, Garage und Werkstatt. Verwenden Sie im ganzen Raum dieselbe Kelvinzahl — schon 300 K Unterschied sind deutlich sichtbar. Mehr dazu im Ratgeber zur Farbtemperatur.
Ra (auch CRI) gibt an, wie naturgetreu Farben wiedergegeben werden. Ra 80 ist Standard. Wählen Sie Ra 90 oder mehr in der Küche, am Spiegel und überall dort, wo Sie Essen, Haut oder Textilien betrachten. Wir erklären es im Ratgeber zur Farbwiedergabe.
Nur, wenn der Hersteller sie für geschlossene Leuchten freigibt. In einer geschlossenen Kuppel kann die Wärme nirgendwohin, und das belastet die Elektronik. Gehen Sie dabei ruhig etwas in der Wattzahl herunter.
Nein. Die Lampe muss ausdrücklich als dimmbar gekennzeichnet sein, und der Dimmer muss für LED ausgelegt sein. Alte Halogendimmer haben eine Mindestlast von 20–40 W, die ein paar LED-Lampen nie erreichen. Siehe Dimmer.
Am besten ja. Verschiedene Fabrikate haben unterschiedliche Dimmkurven, und das sieht man deutlich im unteren Bereich, wo manche Lampen früher ausgehen als andere oder zu flackern beginnen.
Entweder mit einer smarten Lampe in der vorhandenen Fassung oder mit einem smarten Dimmer hinter dem Schalter. Die Lampe ist am einfachsten; der Dimmer ist besser, wenn viele Lampen am selben Stromkreis hängen. Haben Sie schon ein System, bleiben Sie dabei — siehe den Vergleich von Philips Hue, WiZ und LEDVANCE SMART+.
Fast immer, weil der Schalter aus ist. Smarte Lampen brauchen dauerhaft Strom, um erreichbar zu sein. Hängen sie an einem normalen Schalter, verlieren Sie die Steuerung jedes Mal, wenn jemand ausschaltet — die Lösung ist ein smarter Schalter oder ein eigener Stromkreis.
Wir empfehlen IP44 im ganzen Raum. Die Anforderungen hängen davon ab, wie nah die Leuchte an Badewanne und Dusche sitzt, und stehen in der Norm DIN VDE 0100-701. Einen Bereich 3 gibt es dort seit der Ausgabe von 2008 nicht mehr — viele ältere Ratgeber nennen ihn trotzdem noch. Siehe Badleuchten.
Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen Staub und Fremdkörper, die zweite für den Schutz gegen Wasser. IP44 hält Spritzwasser aus allen Richtungen stand und ist die übliche Wahl im Bad und unter Dachüberständen. IP65 hält Strahlwasser stand und wird dort eingesetzt, wo Regen direkt hineinwehen kann.
Nein. Auch unter einem Dach gibt es Feuchtigkeit, Kondenswasser und Temperaturschwankungen, für die eine Innenleuchte nicht gebaut ist. Wählen Sie mindestens IP44. Wir haben einen Ratgeber zur Außenbeleuchtung und eine Auswahl an Außenleuchten.
Der Anschluss im Außenbereich ist Arbeit an der festen Installation. Planen und kaufen können Sie selbst, den Anschluss sollte aber eine Elektrofachkraft übernehmen — auch wenn es nur eine Wandleuchte an der Haustür ist.
Typische Ursachen sind ein Dimmer, der nicht für LED geeignet ist, eine zu geringe Gesamtlast, gemischte Lampenmodelle am selben Stromkreis oder eine lockere Verbindung. Wir gehen sie in der Fehlersuche zu blinkenden LED-Lampen einzeln durch.
Meist liegt es an einem kleinen Reststrom in der Installation — oft von einem Schalter mit Kontrollleuchte oder einem Dimmer. Das ist nicht gefährlich, lässt sich aber beheben. Wir erklären es im Artikel über Licht in ausgeschalteten LED-Lampen.
Die Hersteller geben meist zwischen 15.000 und 50.000 Stunden an, die Zahl steht auf der Verpackung. In geschlossenen Leuchten und warmer Umgebung wird die Lebensdauer kürzer, bei häufigem Dimmen länger.
Schalten Sie aus und lassen Sie die Leuchte abkühlen. Glas und Metall vertragen ein leicht feuchtes Tuch; Stoff- und Papierschirme saugen Sie mit einer weichen Düse ab oder bürsten sie ab. Verwenden Sie nie Reinigungsmittel auf Papier oder unbehandeltem Holz. Staub auf einem Schirm kostet mit der Zeit spürbar Licht.
Das hängt von der Marke ab. Manche Marken verkaufen Schirme, Abdeckungen und Aufhängungen separat. Ansonsten hilft oft ein normaler Lampenschirm oder Textilkabel. Schreiben Sie uns Modell und Maße, dann sehen wir es uns an.
Schreiben Sie uns mit Maßen, Sockel oder einem Foto der Leuchte — dann finden wir es gemeinsam heraus.
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