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Wer nach LED-Streifen für Treppen sucht, landet schnell bei einer Produktliste – doch die beantwortet nicht, was die meisten zu Hause tatsächlich beschäftigt: Soll das Licht auf jeder Stufe sitzen oder an der Treppenwange entlanglaufen? Wie schaltet es sich von selbst ein, wenn man nachts die Treppe benutzt? Und wie groß muss das Netzteil sein? Genau darauf gibt dieser Ratgeber Antworten – mit den Zahlen aus den Produktdaten.
· Verfasst von den Lichtexperten von Lichtbirne.de
Kurze Antwort: Der schnellste Weg ist ein fertiges Treppenset: ein COB-Set für 16 oder 20 Stufen mit 11 W pro Stufe – vier der fünf Sets mit einem Bewegungsmelder, der das Licht einschaltet, sobald Sie die Treppe betreten. Das größte Set reicht für bis zu 20 Stufen und ist mit dem kompletten Paket spezifiziert: Steuerung, zwei PIR-Sensoren, Wandschalter, COB-Streifen in verschiedenen Längen und Netzteil. Möchten Sie Lichtfarbe, Länge und Steuerung selbst bestimmen, bauen Sie die Lösung aus vier Teilen: einem COB-Streifen mit 24 V, einem Aluprofil, einem Netzteil und einem Dimmer oder Sensor. Und egal, welchen Weg Sie wählen: Montieren Sie den Streifen so, dass Sie das Licht sehen und nicht die Dioden – unter der Stufenvorderkante oder im Winkel zwischen Trittstufe und Setzstufe, immer in einem Profil mit matter Abdeckung.
Licht an der Treppe lässt sich auf zwei Arten angehen, und die Wahl zwischen ihnen bestimmt den Rest der Einkaufsliste. In der Treppen-Kategorie finden Sie sowohl fertige Treppensets – die LEDlife-Serie umfasst fünf Modelle, vier davon mit Sensor – als auch Streifen und Komplettsets für alle, die die Lösung selbst bauen möchten.
| Lösung | Das bekommen Sie | Wählen Sie sie, wenn … |
|---|---|---|
| Fertiges Treppenset | Ein COB-Set für 16 oder 20 Stufen mit 11 W pro Stufe, bei vier der fünf Sets mit Bewegungsmelder – das große 20-Stufen-Set zusätzlich mit Steuerung, Wandschaltern, Streifen in verschiedenen Längen und Netzteil | das Licht auf jeder Stufe sitzen und einfach funktionieren soll – ohne dass Sie selbst rechnen und zuschneiden müssen |
| Eigenbau | Streifen, Profil, Netzteil und Steuerung, die Sie selbst zusammenstellen | die Treppe mehr Stufen hat, als die Sets abdecken, das Licht in den Handlauf oder an die Wange soll oder Sie Lichtfarbe und Helligkeit selbst wählen möchten |
Die beiden Wege schließen sich nicht aus: Viele landen bei einem Set für die Stufen und einem langen Streifen im Handlauf als ruhiges Nachtlicht.
Die Position ist die wichtigste Entscheidung – wichtiger als Watt und Kelvin. Eine Treppe wird aus mehr Blickwinkeln gesehen als jede andere Fläche im Haus: von unten, von oben und von der Seite, und im Treppenhaus sind die Augen oft auf Höhe der Stufen. Vier Positionen funktionieren in der Praxis:
Egal, welche Position: Es gilt derselbe Test. Stellen Sie sich an den Fuß der Treppe, oben auf das Podest und in die Mitte der Treppe und prüfen Sie, dass Sie nirgends direkt in die Dioden blicken. Machen Sie das mit einem losen Streifen und ein paar Stücken Klebeband, bevor die Profile festgeschraubt werden, kostet die Übung zehn Minuten – hinterher kostet sie eine neue Montage.
Die Treppensets beruhen auf einer Idee: Licht Stufe für Stufe soll keine Rechenaufgabe sein. Die Sets sind pro Stufe spezifiziert – 11 W pro Stufe –, und alle fünf laufen mit 24 V, leuchten warmweiß in 3000 K und sind dimmbar; bei den 16-Stufen-Sets ist der Streifen 8 mm breit. Da es COB-Streifen sind, ist das Licht eine durchgehende Linie ohne sichtbare Lichtpunkte.
Die Sensor-Modelle schalten das Licht ein, wenn Sie die Treppe betreten. Das große 20-Stufen-Set ist das einzige, bei dem das komplette Paket spezifiziert ist: zwei PIR-Sensoren – einer an jedem Ende der Treppe, damit das Licht Sie sowohl auf dem Weg nach oben als auch nach unten erfasst –, ein Dämmerungssensor, der dafür sorgt, dass das Licht nur einschaltet, wenn es tatsächlich dunkel ist, Wandschalter, COB-Streifen in verschiedenen Längen und ein Netzteil. Helligkeit und Sensoreinstellungen justieren Sie an den Wandschaltern, während die Fernbedienung zwischen Helligkeitsstufen und Lichtmustern wechselt.
Für die vier 16-Stufen-Sets nennen die Produktdaten Stufen, Leistung, Lichtfarbe, Spannung und Schutzart – und bei den drei Modellen mit Sensor, dass der Sensor dabei ist. Ob Netzteil und Steuerung mitgeliefert werden, steht dagegen nicht darin – nur beim Set mit Fernbedienung ist angegeben, dass sie enthalten ist. Ist das für Ihre Wahl entscheidend, schreiben Sie uns: Wir prüfen den Lieferumfang beim Lieferanten, bevor Sie bestellen.
| Set | Stufen | Leistung | Sensor und Steuerung |
|---|---|---|---|
| Basis-Set | 16 | 176 W | Ohne Sensor |
| Mit Sensor | 16 | 176 W | Bewegungsmelder |
| Mit Sensor und Fernbedienung | 16 | 176 W | Bewegungsmelder + Fernbedienung |
| Mit Sensor und Effekten | 16 | 176 W | Bewegungsmelder + Effekte (nicht näher spezifiziert) |
| Mit Sensor und Ein/Aus | bis zu 20 | 220 W | Zwei PIR-Sensoren, Wandschalter für die Helligkeit, Dämmerungssensor und Fernbedienung – Steuerung und Netzteil im Lieferumfang |
Zahlen aus den Produktdaten, August 2026. Alle fünf Sets sind dimmbar und haben IP20.
Zwei Dinge sollten Sie beachten, bevor Sie ein Set bestellen: IP20 bedeutet innen – die Sets dürfen nicht an einer Außentreppe eingesetzt werden –, und die Stufenzahl ist die Obergrenze des Sets. Hat Ihre Treppe mehr als 20 Stufen oder möchten Sie eine andere Lichtfarbe als 3000 K, führt der Weg über den Eigenbau.
Beim Eigenbau haben Sie wieder alle Entscheidungen selbst in der Hand: Lichtfarbe, Helligkeit, Länge und Position. Dafür müssen Sie vier Teile selbst im Griff haben – Streifen, Profil, Netzteil und Steuerung. Möchten Sie die Teile berechnen lassen, bietet unser LED-Streifen-Konfigurator einen eigenen Ablauf für Treppen: Sie wählen die Treppe als Einsatzort und geben Stufenzahl und Stufenlänge an. Die Grundregeln zur Streifenwahl (12 V oder 24 V, COB oder SMD, Schutzarten) stehen im LED-Streifen-Ratgeber; hier geht es um das, was speziell für die Treppe gilt:
Am Profil führt an der Treppe kein Weg vorbei: Es leitet die Wärme ab, schützt den Streifen vor Staubsauger und Schuhen, und seine matte Abdeckung macht das Licht auf Augenhöhe blendfrei. Für Stufenkanten und Wangen nehmen Sie ein Aufbauprofil, für den Handlauf ein Profil in einer eingefrästen Nut. Die Typen und die Montage stehen im Ratgeber zu Aluprofilen, und die ganze Auswahl finden Sie unter Aluprofile für LED-Streifen.
Wählen Sie das große 20-Stufen-Set, ist dieser Abschnitt für Sie erledigt – das Netzteil ist Teil des Pakets und passt zum Set. Beim Eigenbau gelten zwei Regeln:
Wählen Sie 24 V statt 12 V. Ein 24-V-Streifen braucht nur halb so viel Strom wie ein 12-V-Streifen, um dieselbe Leistung zu liefern – und je weniger Strom, desto weniger verlieren Sie unterwegs in Leitungen und Verbindungen. An einer Treppe, wo das Licht oft über viele Meter und mehrere Verbindungen laufen muss, ist das der Unterschied zwischen gleich hellem Licht oben und unten.
Und geben Sie dem Netzteil Luft. Der Hersteller nennt die Regel selbst in der Beschreibung unseres HighLumen-COB-Streifens: Die Gesamtleistung des Streifens soll unter 80 % der maximalen Leistung des Netzteils bleiben. Die Formel ist einfach – Watt pro Meter des Streifens mal Länge, und das Ergebnis geteilt durch 0,8:
Sind die Stufen 90 cm breit und soll auf jede Stufe Licht, sind das 14 × 0,9 m = 12,6 m Streifen. Mit Longline COB mit 7 W/m ergibt das 12,6 × 7 = 88 W – und 88 ÷ 0,8 = 110 W. Sie brauchen also das nächstgrößere Netzteil über 110 W. Im Ratgeber zur Netzteil-Dimensionierung können Sie nachschlagen, wie viele Meter jedes einzelnen Streifens ein bestimmtes Netzteil versorgen kann.
Das Netzteil selbst gehört an einen trockenen, belüfteten Ort, niemals in Dämmung eingepackt. Wie Streifen, Netzteil und Steuerung mit Polarität und Verbindungen zusammengeschaltet werden, zeigen wir Schritt für Schritt im Anschluss-Ratgeber. Und die Elektroarbeiten? Die gesamte 24-V-Seite dürfen Sie selbst zusammenbauen. Erst wenn das Netzteil statt über eine Steckdose fest an die 230-V-Installation angeschlossen werden soll, ist eine Elektrofachkraft (eingetragener Elektroinstallationsbetrieb) gefragt.
Treppenlicht sollte möglichst nicht bedient werden müssen – es soll sich von selbst einschalten oder dort sitzen, wo die Hand ohnehin ist. Drei Wege, sortiert danach, wie viel sie können:
Drei Sets für die Stufen und zwei Eigenbau-Wege für Handlauf oder Wange:
Treppenset mit Sensor – 16 StufenDer direkte Weg zum Licht Stufe für Stufe: COB-Set für 16 Stufen mit Bewegungsmelder. 11 W pro Stufe, 176 W insgesamt, dimmbar.LEDlife · 24 V · 3000 K · IP20
Treppenset mit Ein/Aus – bis zu 20 StufenDas große Set mit dem kompletten Paket: zwei PIR-Sensoren, Wandschalter, Dämmerungssensor, Fernbedienung, Steuerung und Netzteil. 220 W insgesamt.LEDlife · 24 V · 3000 K · IP20
Treppenset mit Effekten – 16 StufenFür alle, die mehr wollen als Ein und Aus: Bewegungsmelder plus Effekte – gleiche 11 W pro Stufe und 176 W insgesamt.LEDlife · 24 V · 3000 K · IP20
HiluX Longline COB – 7 W/mDer Eigenbau-Streifen für Handlauf oder Wange: 500 lm/m in warmen 2700 K, CRI95+, punktfreies COB – und bis zu 20 Meter am Stück ohne Spannungsabfall.HiluX · 24 V · 2700 K · IP65 · 5 m
HiluX dimmbarer Streifen – Komplettset5 m Longline COB mit dimmbarem 24-V-Netzteil und Drehdimmer für die Unterputzdose – das Licht an der Treppenwand lässt sich dimmen wie jede andere Leuchte.HiluX · 24 V · 2700 K · 50-W-Netzteil
Die Standardsets decken 16 Stufen mit 11 W pro Stufe ab – 176 W insgesamt. Das große Modell mit Ein/Aus-Steuerung reicht für bis zu 20 Stufen und 220 W. Hat die Treppe mehr Stufen, bauen Sie die Lösung selbst aus Streifen, Profilen und einem Netzteil, das für die gesamte Länge ausgelegt ist.
Das große 20-Stufen-Set hat einen Dämmerungssensor, sodass das Licht nur einschaltet, wenn es tatsächlich dunkel ist – das ist das Modell der Wahl, wenn die Treppe den größten Teil des Tages im Tageslicht liegt und das Licht nur abends und nachts arbeiten soll. Für die drei 16-Stufen-Sets mit Sensor nennen die Produktdaten keine Dämmerungsfunktion; fragen Sie uns, wenn genau das Ihre Wahl entscheidet. Das Basis-Set hat überhaupt keinen Sensor.
Nein. Die Sets haben IP20 und gehören nach innen. Für Außentreppen gibt es stattdessen Solar-Treppenleuchten mit Dämmerungssensor in IP54, die ohne Kabel montiert werden – oder Sie bauen mit einem IP65-geschützten Streifen in einem Profil, in dem die Elektronik geschützt sitzt.
Das große 20-Stufen-Set kann mit seiner Fernbedienung zwischen Helligkeitsstufen und Lichtmustern wechseln. Eines der 16-Stufen-Sets heißt „mit Sensor und Effekten“, die Produktdaten beschreiben aber nicht, was die Effekte konkret tun – fragen Sie uns, wenn ein Lauflicht von Stufe zu Stufe genau das ist, was Sie suchen. Wie das Basis-Set einschaltet, geht aus den Produktdaten nicht hervor. Bei einer Eigenbau-Lösung mit einem durchgehenden Streifen leuchtet die ganze Strecke auf einmal.
Ja. Alle fünf Treppensets sind dimmbar – beim 20-Stufen-Set wird die Helligkeit an den Wandschaltern oder der Fernbedienung eingestellt. Bei einer Eigenbau-Lösung setzt das Dimmen voraus, dass das Netzteil dimmbar ist oder ein Controller zwischen Netzteil und Streifen sitzt; ein Drehdimmer allein kann ein gewöhnliches Netzteil nicht dimmen.
Beides funktioniert – es bewirkt nur Unterschiedliches. Licht auf jeder Stufe markiert die Kanten und ergibt den klassischen Treppenlicht-Look; das sind viele kurze Stücke, und da ist ein Set der einfache Weg. Ein langer Streifen im Handlauf oder an der Wange wirkt ruhiger und ist am einfachsten zu montieren.
Voll eingeschaltet verbraucht ein 16-Stufen-Set 176 W – doch diese Zahl sagt vor allem, was das Netzteil leisten muss. Mit Sensor ist das Licht nur die Minuten an, in denen tatsächlich jemand die Treppe benutzt. In der Praxis fällt Treppenlicht auf der Stromrechnung daher kaum ins Gewicht.
Sagen Sie uns, wie viele Stufen Sie haben und wie das Licht eingeschaltet werden soll – dann suchen wir die Teile heraus, die zusammenpassen.
Schreiben Sie uns: info@lichtbirne.de →